Hinweise zum Erfahrungsnachweis für Schiffer .....


  - Beim Erwerb der Nachweise für den Traditionsschifferschein ist in Absprache mit GSHW / DSV auf folgendes zu achten:

  - Nachweise darf der jeweilige Schiffer des Schiffs ausstellen auf dem man die Erfahrung gemacht hat, auch wenn der vielleicht selbst nicht über einen Traditionsschifferschein oder höher verfügt. Man muss aber darauf achten das die Mehrzahl der Nachweise von Schiffern mit Traditionsschifferschein (oder höher) stammen.

  - Bei Maschinisten ist das strenger : Der Ausbilder muss den T-Schein oder höher haben.

  - Man kann Nachweise auf Schiffen unter 25 m erwerben. Diese müssen allerdings als Traditionsschiffe im Sinne der Richtlinie betrieben werden. Zudem sollte der größere Teil der Nachweise auf Traditionsschiffen über 25 m erworben werden.

  - Dasselbe gilt sinngemäß für aufliegende Schiffe (Werftzeiten) oder andere Kurse an Land.

  - Im Idealfall hat man von jeden Ausbilder die Visitenkarte mit seinen Befähigungen. Dies ermöglicht der Prüfungskommission im Zweifelsfall Nachfragen zu stellen.

  - Der Schiffer kann Nachweise auch für eine gründliche theoretische Einweisung ausstellen, insb. bei Punkten die in der Praxis schwer zu erwerben sind (z.B. Schleppen). Das muss aber an Bord oder anderem geeignetem Rahmen passieren, also nicht abends in der Kneipe.

  - Es ist sinnvoll sich das Nachweisbuch zu kaufen (beim DSV erhältlich). Dort oder auf den Zetteln muss jeder Nachweis einzeln mit Datum und Unterschrift abgehakt sein, keine großzügigen Klammern und Zeiträume.

  - Wenn im Buch kein Platz mehr ist weil bestimmte Nachweise bereits erbracht wurden und man noch mehr macht die Nachweise am besten auf einem weiteren Blatt dokumentieren und später mit einreichen, natürlich wieder mit Datum und Unterschrift.

  - Weitere Nachweise wie Sicherheitstrainings, Feuerwehrlehrgang, Erste Hilfe oder seglerischer Lebenslauf sind nicht Pflicht, erleichtern dem Ausschuss die Arbeit aber ungemein.